Text 5 Apr Tipps für die MPU

Die MPU (Abkürzung für die Medizinisch-Psychologische Untersuchung) untersucht die Fähigkeiten, die zum Führen von Fahrzeugen notwendig sind. Umgangssprachlich wird diese Untersuchung auch „Idiotentest“ genannt, da bei dieser Eignungsprüfung, neben der körperlichen Verfassung, auch das geistige Vermögen und die persönliche Konstitution ausgewertet wird.

Die Anordnung einer MPU kann mehrere Gründe haben: schwerwiegende Regelverstöße im Straßenverkehr oder aber auch das Fahren unter Drogen- oder Alkoholeinfluss. Ist der Führerschein erst einmal weg und die zuständigen Stellen haben einen Idiotentest angeordnet, bleibt dem Betroffenen kaum eine andere Wahl.

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Text 12 Mar 2 notes Debatte um MPU geht weiter

Forderungen nach Reformen werden lauter

Nachdem der 48. Verkehrsgerichtstag (VGT) in Goslar lediglich mit einer Reihe von Empfehlungen zur Verbesserung des Systems der MPU an den Gesetzgeber endete, lud der TÜV Süd am Dienstag zu einem MPU-Infoabend in die Münchener Firmenzentrale ein. Das Kernthema des Abends: Wie geht es jetzt weiter? Welche der Reformvorschläge, die in Goslar formuliert wurden, sind umsetzbar?

Auf Seiten der Kritiker der MPU war der Leiter des Bereichs Verkehrsrecht der Juristischen Zentrale des ADAC, Dr. Markus Schäpe, der Einladung gefolgt. Die Position der Psychologen vertrat Gerhard Laub, Fachlicher Leiter und Verkehrspsychologe bei TÜV Süd. Beide waren auch in Goslar. Sie stellten sich einer Diskussionsrunde, bestehend aus Fachjournalisten und Branchenexperten. Moderiert wurde die Veranstaltung von Hans-Dieter Krais, Münchner Motorpresse e.V., sowie Thomas Wagenpfeil, Diplompsychologe, Buchautor und tätig bei TÜV Süd.

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